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Vergleich: Arbeitszeugnisse und Letters of Reference
Letter of Reference / Letter of Recommendation
Eine Abgrenzung zwischen References und Letters of Recommendation ist inzwischen äußerst schwierig geworden, da diese Begriffe oft als Synonyme eingesetzt werden.
Traditionell sind References vom inhaltlichen Aufbau eher allgemein gehalten (Andrede: "To Whom It May Concern") und ähneln somit in stilistischer Hinsicht den deutschen Arbeitszeugnissen. Bei Letters of Recommendation handelt es sich - wie der Name bereits sagt - um Empfehlungsschreiben. Diese sind in der Regel sehr viel persönlicher gehalten. Unter Umständen werden sie auf Verlangen eines potenziellen Arbeitgebers oder einer Hochschule ausgestellt. Auf Grund strenger gesetzlicher Haftungsverhältnisse, besonders in den Vereinigten Staaten, sind solche Empfehlungsschreiben inzwischen allerdings mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Tatsächlich kann es unter Umständen zu rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgeber und Zeugnisaussteller kommen, wenn ein Kandidat nicht über die in einem Letter of Recommendation aufgeführten Qualitäten verfügt. Vor diesem Hintergrund geht der Trend - zumindest im Bereich der Employment Letters - eher zu kurzen, sachlichen Letters of Recommendation.
Wie bereits erwähnt verschwimmen die Grenzen zwischen References und Letters of Recommendation zunehmend. Darüber hinaus sollte nochmals betont werden, dass References/Letters of Recommendation nicht mit den recht stark reglementierten deutschen Arbeitszeugnissen verglichen werden können. Genaue Vorgaben zum Inhalt gibt es nicht. Je nach Aussteller darf man davon ausgehen, dass
Name, Position, Eintrittsdatum, Stellenbeschreibung, Schlüsselerfolge, Soft Skills
aufgeführt werden. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass bestimmte Formulierungen wie "ehrlich, pünktlich und fleißig" oder "hat unsere Erwartungen stets zur vollsten Zufriedenheit erfüllt" nicht unbedingt in einem englischen Letter of Reference enthalten sein müssen - da eine solche "Zeugnissprache" in angloamerikanischen Ländern nicht existiert. Möglicherweise verwendet der Zeugnisaussteller die Floskel "was a model employee" oder "performed to the highest standard". In diesem Fall ist es besonders wichtig, das aus Deutschland bekannte Schema nicht 1:1 auf englische Dokumente zu übertragen.
Arbeitszeugnis - Letter of Recommendation/Reference - Übersetzung/Beglaubigung/Texterstellung
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